Tesla Model Y Performance (2026) im Test
Tesla hat dem Model Y Performance ein umfangreiches Update spendiert. In seinem neuesten Video nimmt Olli von einfach elektrisch das Kraftpaket aus Grünheide unter die Lupe. Bei eisigen -10 °C musste das SUV zeigen, ob die Verbesserungen bei Material, Fahrwerk und Effizienz halten, was sie versprechen.
Design & Exterieur: Aggressiv und funktional
Schon auf den ersten Blick fällt die geänderte Frontschürze mit den markanten Air Curtains auf [01:06]. Ein echtes Highlight für Performance-Fans sind die 21-Zoll-Felgen mit roten Bremssätteln, wobei Olli warnt: Die Felgen stehen über den Reifen hervor – Vorsicht an Bordsteinkanten! [01:54].
Am Heck überzeugt das neue Leuchtendesign und die wuchtige Heckschürze mit angedeutetem Diffusor [02:55]. Für die Ladepause gibt es zudem ein praktisches (und stylisches) Feature: Die Carbon-Spoilerkante, die Olli scherzhaft als „Burgertheke“ bezeichnet [03:44].
Performance & Technik: Kraft ohne Ende
Die nackten Zahlen des neuen Model Y Performance sind beeindruckend:
Systemleistung: 627 PS (461 kW) [04:04]
Drehmoment: 741 Nm
Beschleunigung (0-100 km/h): Werksangabe 3,5 Sek. (gemessen auf Winterreifen bei Eis: 4,16 Sek.) [32:05]
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
Trotz der extremen Kälte schaffte das Fahrzeug im Test über 300 km Reichweite, was für die hohe Effizienz des Tesla-Antriebs spricht [04:53].
Innenraum: Tesla hört auf seine Kunden
Lange Zeit wurde die Materialqualität bei Tesla kritisiert – damit scheint nun Schluss zu sein. Olli ist begeistert vom neuen Materialmix:
Hochwertige Oberflächen: Viel Alcantara, Kunstleder und sogar Carbon-Einlagen prägen das Bild [12:00].
Ruhe im Karton: Dank Doppelverglasung und großzügiger Auskleidung der Türfächer mit Teppich klappert nichts mehr [12:34].
Komfort im Fond: Ein neues Display für die Rückbank ermöglicht Entertainment (Netflix, YouTube) und die Steuerung der Klimaanlage [23:57].
Besonders hervorzuheben sind die neuen Sportsitze, die exzellenten Seitenhalt bieten und gleichzeitig langstreckentauglich sind [21:10].
Fahrbericht: Vom „Hopper“ zum Gleiter
Das Fahrwerk war früher oft als zu hart verschrien. Das neue Modell zeigt sich deutlich ausgewogener. Es bietet eine gelungene Spreizung zwischen sportlicher Straffheit für Kurvenfahrten und ausreichendem Komfort für schlechte Straßen [30:52]. Auch das Vision-Only-System (Parken ohne Ultraschallsensoren) funktionierte im 14-tägigen Alltagstest tadellos [28:23].
Fazit: Preis-Leistung fast unschlagbar
Mit einem Grundpreis von 62.970 € für die Performance-Variante bietet Tesla ein Paket aus Leistung, Software und Ladenetzwerk (Supercharger), das die Konkurrenz unter Druck setzt [06:06]. Kritisiert werden lediglich die teuren Leasingraten und das Fehlen eines Head-Up-Displays [06:25, 48:44].
Ollis Urteil: „Das beste Model Y Performance, das ich jemals gefahren habe.“ [33:17]