Nothing Headphone (a): Die smarte Alternative zu den High-End-Modellen?

Nothing erweitert sein Audio-Sortiment. Nach dem Erfolg (und der Kritik) der Headphone (1) bringt das Unternehmen nun die Nothing Headphone (a) auf den Markt. In seinem neuesten Video wirft das Technikfaultier einen ersten Blick auf die neuen Over-Ear-Kopfhörer, die preislich deutlich attraktiver positioniert sind.

Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Unboxing und dem ersten Test:

1. Preis und Design: Plastik statt Alu, aber gewohnter Look

Die Headphone (a) starten zu einem Preis von 160 € [00:36]. Das ist fast die Hälfte dessen, was die ursprünglichen Headphone (1) gekostet haben. Um diesen Preis zu erreichen, setzt Nothing verstärkt auf Kunststoff statt Aluminium [01:22].

  • Farben: Erhältlich in Schwarz, Weiß, Pink und einem auffälligen Gelb [00:27].

  • Optik: Das typische transparente Nothing-Design bleibt erhalten [01:47].

  • Zubehör: Im Lieferumfang befinden sich ein USB-C-Ladekabel, ein 3,5-mm-Klinkenkabel und ein einfacher Stoffbeutel anstelle eines Hardcase [02:14], [03:05].

2. Bedienung: Ein echtes Highlight

Ein großer Pluspunkt ist die Beibehaltung der physischen Bedienelemente. Nothing verzichtet hier auf fehleranfällige Touch-Flächen:

  • Lautstärke-Rad: Ein haptisches Rad zur präzisen Steuerung [03:27].

  • Wippe: Für das Springen zwischen Titeln oder zum Vorspulen (sogar unter iOS!) [03:27], [06:29].

Nothing Headphone a - alle Farben

Bild © Nothing

3. Klang und ANC: Viel Wumms für weniger Geld

Klanglich überzeugen die Kopfhörer im ersten Test. Standardmäßig ist eine Bass-Verstärkung aktiviert, die für einen ordentlichen, aber nicht dröhnenden Tiefbass sorgt [05:14].

  • Noise Cancelling (ANC): Mit 40 dB ist es nominell etwas schwächer als bei den teureren Modellen (42 dB), liefert aber für den Preis eine absolut solide Performance ab [01:16], [06:04].

  • Lautstärke: Die Headphone (a) können extrem laut werden – ideal für alle, die gerne etwas mehr Power auf den Ohren haben [07:00].

4. Wo wurde gespart?

Trotz des positiven Gesamteindrucks gibt es kleine Abstriche:

  • Keine Trageerkennung: Die Musik pausiert nicht automatisch, wenn man die Kopfhörer abnimmt [07:18].

  • Materialwahl: Wie erwähnt, dominiert hier Plastik, was sich weniger wertig anfühlt als die Aluminium-Variante der Headphone (1) [07:46].

  • Hinweistöne: Die Töne beim Wechseln der ANC-Modi sind laut und lassen sich aktuell nicht deaktivieren [06:54].

Fazit: Ein Preis-Leistungs-Tipp?

Das Technikfaultier zeigt sich positiv überrascht. Während die ersten Nothing-Kopfhörer für ihren Preis oft als zu teuer kritisiert wurden, scheinen die Headphone (a) mit 160 € genau den "Sweet Spot" zu treffen [04:07], [08:03]. Sie bieten das markante Design und die hervorragende Bedienung der Marke zu einem deutlich faireren Preis.

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